// NLA: R.A. Rychenberg Winterthur - UHV Skorpion 4-5

Ausgeglichenes Spiel mit glücklichem Ausgang für die Skorpions

Der UHV Skorpion Emmental Zollbrück gewinnt das Spiel gegen die Roten Ameisen aus Winterthur knapp mit 5:4 und bleiben somit weiterhin auf gutem Kurs.


Das Spiel begann beidseitig eher verhalten und es dauerte einige Minuten bis die Mannschaften in die Gänge kamen. Als dann Jana Rothenbühler gekonnt einen Konter einleitete und Karin Beer mit einem präzisen Querpass bediente, versenkte diese den Ball mit einem satten Schuss im Tor der Winterthurerinnen. Damit war das Eis gebrochen und beide Teams stürzten sich ins Gemetzel. Das Spiel wurde hektisch und durch viele Ballverlüste und Fehlpässe geprägt. In der 12. Minute gelang Géraldine Rossier mit einem „Volley-backhand-Schuss“ den Ausgleich für das Heimteam. Kurz danach trafen aber wieder die Emmentalerinnen und gingen durch das Goal von Jolanda Maurer erneut in Führung. Das Spiel blieb jedoch weiterhin eher unkontrolliert, aber ausgeglichen. Nur wenige Sekunden vor Drittelsende konnte Nadja Cattaneo das Unentschieden wieder herstellen.

 
Der Start ins Mitteldrittel verlief aus Sicht der Skorpioninnen wunschgerecht. Bereits in der 23. Minute schoss Karin Beer die Emmentalerinnen erneut in Führung und gerade einmal eine Minute später baute Nadine Krähenbühl den Vorsprung für den UHV Skorpion Emmental Zollbrück auf zwei Tore aus. Das war es dann aber auch schon. Die restliche Zeit drückten dann vermehrt die Zürcherinnen auf das Tor von Janina Limacher, jedoch blieb etwas Zählbares aus.

 
Trotz dieser 4:2 Führung der Skorpions, war klar, dass in diesem Spiel noch nichts entschieden wurde. Das letzte Drittel begann deswegen mit einer gewissen Unruhe. Diese legte sich dann aber, als Fabienne Arm vor dem Tor der Red Ants vergessen wurde und durch einen weiten Pass durch die Mitte von Nadine Krähenbühl angespielt wurde. Zwar prallte der erste Schuss noch an der Torhüterin ab, jedoch gelang es ihr dann den Abpraller doch noch zum 5:2 zu verwerten. Die Partie blieb aber weiterhin spannend, denn in der 51. Minute konnte Alexandra Frick auf ein 3:5, aus Sicht der Winterthurerinnen, verkürzen. So kam es zu einer turbulenten Schlussphase. Die letzten Minuten setzte Red Ants Rychenberg Winterthur alles nach vorne und ersetzten den Goalie durch eine sechste Feldspielerin. Diese Taktik ging auf und es gelang den Winterthurerinnen durch Géraldine Rossier den Anschlusstreffer zum 4:5. Die Unsicherheit war bei den Frauen vom UHV Skorpion Emmental Zollbrück kaum zu übersehen, trotzdem konnten sie durch viel Kampfgeist und Siegeswillen dieses Aufeinandertreffen mit 5:4 in der regulären Spielzeit für sich entscheiden.

 
Red Ants Rychenberg Winterthur – Skorpion Emmental Zollbrück 4:5 (2:2, 0:2, 2:1)
Oberseen, Winterthur. 197 Zuschauer. SR Pestoni/ Keel.
Tore: 4. Beer (Rothenbühler) 0:1. 12. Rossier (Mattle) 1:1. 14. Maurer 1:2. 20. Cattaneo (Dierks) 2:2. 23. Beer (Brechbühl) 2:3. 24. Krähenbühl (Baumgartner) 2:4. 44. Arm (Krähenbühl) 2:5. 51. Frick (Scheidegger) 3:5. 60. Rossier (Bengtsson) 4:5.
Skorpion Emmental: Limacher; Liechti, Rothenbühler; Reinhard, Berger; Stettler, M. Buri; Beer, Maurer, Brechbühl; Grundbacher, Krähenbühl, Baumgartner; Walter, Kuratli, Kipf; Brenner, Schlüchter, Arm, Rindisbacher, Walther.
Strafen: 2 mal 2 Minutenstrafen gegen Skorpion Emmental Zollbrück und keine Strafen gegen Red Ants Rychenberg Winterthur.
Bemerkungen: Skorpions ohne C. Buri, Zimmermann (abwesend).
Limacher und Frick als beste Spielerinnen ausgezeichnet.


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