// Cup: UHC Laupen ZH - UHV Skorpion

Mit Mühe und Kampf in die Cup-Viertelfinals

Skorpion Emmental kämpfte sich schlussendlich doch noch mit Erfolg durch die Cup-Achtelfinals. Mit 7:3 konnte der 1. Ligist UHC Laupen niedergerungen werden.


Sofort wurde klar, dass dieses Cupspiel alles andere als ein Spaziergang werden würde. Skorps-Coach Aldo Casanova warnte sein Team vor dem Spiel, dass der Cup seine eigenen Gesetze habe und man die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfe.
Die Skorps waren zwar von Beginn weg bemüht, doch wollten ihnen die Passkombinationen und Auslösungen nicht nach Wunsch gelingen. In der 8. Minute nutzte Nathalie Spichiger einen Freistoss zur 1:0 Führung für die Skorps aus. Der UHC Laupen versteckte sich keineswegs und kam auch immer wieder zu gefährlichen Kontermöglichkeiten. So kam es, wie es kommen musste: In der 16. Minute konnte ein Abpraller zum Ausgleich verwertet werden. Mit diesem Resultat verabschiedeten sich die beiden Teams in die erste Pause.


Das Spielgeschehen änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Die Skorps hatten zwar mehr Ballbesitz aber die Bälle holperten nach wie vor und man spielte oft zu ungenau. Auch mit den Chancen wurde an diesem Abend etwas gar fahrlässig umgegangen oder man scheiterte abermals an der starken Torhüterin des UHC Laupen, welche wohl so etwas wie „das Spiel ihres Lebens“ zeigte. So langsam aber sicher merkte auch das einheimische Publikum, das für den Unterklassigen durchaus eine Sensation im Bereich des Möglichen lag. Die Skorps rannten immer wieder vergebens an, ehe ein Doppelschlag von Nadia Reinhard in der 24. und 30. Minute den Skorps etwas Luft zu verschaffen schien. Der UHC Laupen blieb aber hartnäckig und liess sich nicht so leicht abschütteln. In der 35. Minute konnten die Zürcherinnen, angetrieben vom tobenden Publikum, eine Überzahlsituation ausnutzen und der Anschlusstreffer zum 3:2 war Tatsache. Mit diesem wenig beruhigenden Zwischenstand aus Sicht der Skorpions ging es in die zweite Pause.


Coach Casanova sah sich gezwungen auf zwei Linien umzustellen, damit das Tempo verschärft werden konnte. Dies zeigte nun auch endlich Wirkung. Der Ball zirkulierte besser und nun fanden auch die Abschlüsse den Weg ins Tor. In der 43. Minute ging Karin Beer im Slot vergessen, wurde mustergültig von Flavia Kuratli angespielt und schob zum 4:2 ein. Nur zwei Minuten später erhöhte Fabienne Walther nach einer einstudierten Freistossvariante zum 5:2. Als dann Topskorerin Reinhard in der 56. Minute das 6:2 markierte, schien wohl niemand mehr Zweifel am Ausgang dieser Partie zu haben. Zwar verkürzte der UHC Laupen knapp zwei Minuten vor Ende des Spiels nochmals auf 6:3, doch den Schlusspunkt setzen dann doch die Gäste aus dem Emmental: Reinhard donnerte im Powerplay einen schönen Querpass von Walther zum 7:3 Endstand in die Maschen.


Somit konnten die Skorpions die lange Heimfahrt doch noch zufrieden antreten. Und im Cup zählt ja bekanntlich nur das Weiterkommen! Darum: Ziel erreicht!


UHC Laupen ZH - Skorpion Emmental Zollbrück 3:7 (1:1, 1:2, 1:4)
Sporthalle Elba, Wald ZH. 127 Zuschauer. SR Colacicco/Roth.
Tore: 8. Spichiger (Kuratli) 0:1. 16. Rüegg (Umbricht) 1:1. 24. Reinhard (Liechti) 1:2. 30. Reinhard (Walther) 1:3. 36. Wildermuth 2:3. 43. K.Beer (Kuratli) 2:4. 45. Walther (Reinhard) 2:5. 56. Reinhard 2:6. 59. Rüegg (Rüegg) 3:6. 60. Reinhard (Walther) 3:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Laupen ZH. 2mal 2 Minuten gegen Skorpion Emmental Zollbrück.

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