// NLA: UHV Skorpion - Red Lions Frauenfeld

Sieg und Niederlage liegen nah beieinander

Gegen den Neu-Aufsteiger aus Frauenfeld kamen die Emmentalerinnen zwar nicht wirklich auf Hochtouren, gingen aber dank ein wenig Glück mit einem Tor mehr auf dem Konto als Sieger vom Feld. 


Lange Zeit zu trauern blieb den Skorpions aber nicht. Nicht mal 24 Stunden später standen sie nämlich schon wieder auf dem Spielfeld, diesmal jedoch Zuhause, und der Gegner hiess auch nicht mehr UHC Dietlikon sondern UH Red Lions Frauenfeld. Das waren aber nicht die einzigen Differenzen der beiden Gegner. Frauenfeld ist ein Neuling und erst seit dieser Saison in der obersten Liga im Schweizer Damenunihockey. Keinesfalls sollte man dieses Team jedoch unterschätzen. 


Die Emmentalerinnen starteten mit noch schweren Beinen ins erste Drittel. Durch intensives und nicht immer faires Körperspiel des Aufsteigers wurde immer wieder eine Skorpionin zu Boden gebracht oder Fehler erzwungen. Die Skorpions hatten dagegen kein passendes Rezept, um besser ins Spiel zu finden. So waren es vor allem die Frauenfelderinnen, die die Oberhand im Spiel besassen. Auch wenn die Skorpions mehr Ballbesitz hatten, passierten immer wieder kleinere Fehler, die zu gefährlichen Aktionen des Gegners führten. Durch einen abgefangenen Pass erzielten die UH Red Lions in der 7. Minute den ersten Treffer. Dies brachte die Emmentalerinnen immer noch nicht auf Trapp, und so traf Nicole Fässler in der 11. Minute einen weiteren Treffer für das Auswärtsteam. Kurz vor Drittelsende funktionierte schlussendlich doch noch eine Spielkombination. Nadia Reinhard traf auf Pass von Fabienne Arm und brachte die Emmentalerinnen wieder ein wenig zurück ins Spiel. 

Ins Mitteldrittel startete der UHV Skorpion Emmental konzentrierter und auch strukturierter. Pässe wurden wieder genauer gespielt, und es ging nicht mehr so hektisch zu und her. Durch einen hervorragenden Sologang von Fabienne Walther konnten sie das Spiel wieder ausgleichen. Beide Teams hatten danach ihre Chancen, jedoch war es dann die Skorpionin Flavia Kuratli, die einen wunderbaren Querpass von Karin Beer nur noch reinschieben musste. Knapp 5 Minuten später erfolgte eine ähnliche Situation. Lisa Liechti überlief die Gegenspielerin und konnte den Ball nur noch auf Lena Baumgartner passen, die ihn dann gekonnt ins Tor lenkte. Der 2-Tore Vorsprung hielt jedoch nur kurz, denn Nicole Fässler gelang zwei Minuten später der Anschlusstreffer. Nach 40 Minuten stand es somit 4:3 für den UHV Skorpion Emmental.

 
Kaum war der Wiederanpfiff erfolgt, freute sich wieder der Gegner, der durch Gämperli per Drehschuss in die weite Ecke den Ausgleich erzielte. Nun mussten die Emmentalerinnen handeln, um wenigstens 3 Punkte aus diesem Wochenende herausnehmen zu können. Mit einem Pass in die Mitte konnte Lena Baumgartner sich als Torschützin feiern lassen, denn der Ball prallte an eine Verteidigerin der Gegner und rollte über die Torlinie. So wurde das Spiel trotz einem Tor des Gegners für die Skorpioninnen entschieden.

 
Alles in allem können die Emmentalerinnen viel Positives aus den beiden Spielen nehmen und sich durch die Fehler immer weiterentwickeln. Zudem konnte man sich, trotz nicht hervorragender Leistung am Sonntag, weitere 3 Punkte gutschreiben lassen. 


Skorpion Emmental Zollbrück – UH Red Lions Frauenfeld 5:4 (1:2, 3:1, 1:1)
Ballsporthalle Oberemmental (BOE), Zollbrück. Zuschauer 154. SR Keel/ Pestoni.
Tore: 7. Räss (Leone) 0:1. 11. Fässler (Räss) 0:2. 17. Reinhard (Arm) 1:2. 24. Walther 2:2. 32. Kuratli (Beer) 3:2. 36. Baumgartner (Liechti) 4:2. 38. Fässler 4:3. 40. Gämperli (Ressnig) 4:4. 51. Baumgartner 5:4.
Skorpion Emmental: Brenner; Liechti, Walther; Berger, Rindisbacher; D. Beer, Krähenbühl, Baumgartner; K. Beer, Brechbühl, Kuratli; Grundbacher, Reinhard, Arm; Gurtner, Schüpbach, Limacher, Janine Thomi, Marylin Thomi
Strafen: Keine Strafen gegen Skorpion Emmental Zollbrück und Red Lions Frauen-feld.
Bemerkungen: Skorpion ohne Gerber, C. Buri, Zimmermann, Stettler, Badertscher, Maurer, M. Buri, Schlüchter(alle verletzt). Räss und Berger als beste Spielerinnen ausgezeichnet.


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