// NLA: Zug United - UHV Skorpion

Durststrecke der Skorpions halbwegs beendet

Der UHV Skorpion Emmental Zollbrück verliert das Samstagsspiel gegen Zug United nach Verlängerung.

 
Im Auswärtsspiel gegen Zug United erhofften sich die Skorpions wieder einmal einen Sieg einzuholen. Der Start gelang alles andere als wunschgerecht. Nicht einmal 20 Sekunden nach Spielanpfiff versenkte Kassandra Luck den Ball bereits im Tor der Skorps. Dieser Fehler wurde aber gleich wieder wett gemacht. Nachdem Nadia Reinhard den Ball nach einem Freistoss vor das Goal brachte, konnte Flavia Kuratli via Abpraller wieder ausgleichen. Danach waren es dann vor allem die Zugerinnen, die mit Querpässen kleine Lücken der Skorpions ausnutzen konnten. Eine dieser Chance wurde dann eiskalt von Nicole Huber ausgenutzt. Kurz darauf traf auch noch Luzia Kessler für die Zugerinnen. Nach einem langen Pass durch die Mitte von Fabienne Walther, dribbelte Nadia Reinhard kurzer Hand die Zuger-Verteidigung inklusive Goalie gekonnt aus und brachte so die Skorpioninnen zurück ins Spiel. Mit einem Spielstand von 3:2 für die Heimmannschaft verliessen die Teams nach dem ersten Drittel das Spielfeld.


Die Emmentalerinnen konnten den Schwung vom letzten Tor nicht in das Mitteldrittel übernehmen. Durch einen Doppelschlag von Sara Piispa in der 23. und in der 26. Minute per Penalty zogen die Zugerinnen wieder weiter davon. Das verlieh den Gästen aus Bern jedoch neuen Ansporn, um dran zu bleiben. In der 29. Minute versenkte Nadine Krähenbühl im Alleingang den Ball im Zuger-Tor. Danach war es Sonia Brechbühl, die im Überzahlspiel von der unteren Ecke vors Tor zog und das nächste Tor für den UHV Skorpion Emmental Zollbrück erzielen konnte. Wieder konnten sich die Zugerinnen mit einem Tor Vorsprung in die nächste Drittelpause zurückziehen.

 
Das Enddrittel wurde dann hauptsächlich von den Emmentalerinnen beherrscht. Mit einem hohen Pressing erzwangen die Skorpions Fehler in der Zuger-Defensive. Immer wieder erarbeiteten sich die Skorpioninnen gute Torchancen, jedoch fehlte die letzte Überzeugung, um den Ball ins Tor zu bringen. Bei einem Freistoss ca. 3m vor dem Zuger Gehäuse, hämmerte schlussendlich Karin Stettler den Ball ins Goal. Die restlichen Spielminuten verstrichen zügig zu Gunsten der Heimmannschaft, die kaum noch im Ballbesitz war.

 
In der Verlängerung waren die Emmentalerinnen dann die bessere Mannschaft und konnten weiterhin viel Druck auf das gegnerische Tor ausüben. Diese Intensität und der grosse Kampfgeist wurden aber nicht belohnt. Nach einem abgefangenen Ball von Marjut Mäkelä passte sie auf die alleingelassene Ronja Bichsel, die den Ball nur noch ins Tor einschieben musste.


Zug United - Skorpion Emmental Zollbrück 6:5 n.V. (3:2, 2:2, 0:1, 1:0) Sporthalle Hofmatt, Oberägeri. 54 Zuschauer. SR Hasselberg/ Friemel.
Tore: 1. Luck (Kuhlmann) 1:0. 2. Kuratli (Reinhard) 1:1. 10. Huber (Kuhlmann) 2:1. 14. Kessler (Luck) 3:1. 17. Reinhard (Walther) 3:2. 23. Piispa (Bichsel) 4:2. 26. Piispa 5:2. 29. Krähenbühl 5:3. 40. Brechbühl (Walther) 5:4. 53. Stettler (Rindisbacher) 5:5. 68. Bichsel (Mäkelä) 6:5.
Skorpion Emmental: Limacher; Stettler, Rindisbacher; Liechti, Berger; M. Buri, Schlüchter; Walther, Kuratli, Reinhard; Grundbacher, Krähenbühl, Brechbühl; Beer, Gurtner, Baumgartner; Brenner, Schüpbach, Arm
Strafen: 2mal 2 Minutenstrafe gegen Skorpion Emmental Zollbrück. 1mal 2 Minutenstrafe gegen Zug United.
Bemerkungen: Skorpion ohne Gerber, C. Buri, Zimmermann, Badertscher, Maurer (alle verletzt), K. Beer (abwesend).
Walther und Bichsel als beste Spielerinnen ausgezeichnet.


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